Medizinische Klinik D

Forschung in der Medizinischen Klinik D

Die Niere ist ein Wunderwerk der Natur. In der Medizinischen Klinik D erforschen Ärzte und Biologen Funktionen und Erkrankungen der Niere. Unser Ziel ist es, die biologischen Prozesse der Niere und ihre Störungen mechanistisch zu verstehen.

Es bestehen zahlreiche intra- und extrafakultäre Kooperationen. 

Unsere Projekte sind im Cells in Motion Interfaculty Centre (CiM), dem SFB 1348 „Dynamische zelluläre Grenzflächen“, dem SFB1009 „Breaking Barriers“ und der klinischen Forschergruppe KFO 342 "Organdysfunktion im Rahmen systemischer Inflammationssyndrome" eingebunden.

Wir bilden sehr gerne Biologie- und Medizinstudenten aus.

Für unsere Ärzte haben wir ein curriculares Clinical Scientist Programm etabliert, in dem eine ausschließliche Forschungstätigkeit vorgesehen ist und das von 11 Ärzten genutzt wurde/wird.

Kurzübersicht über die Projekte der Forschungsleiter:

Univ.-Prof. Dr. Dr. med. E. Brand leitet das interdisziplinäre Fabry Zentrum am UKM und erforscht in ihrer Arbeitsgruppe mit Herrn Dr. rer. nat. M. Lenders die pathophysiologischen, molekulargenetischen und immunologischen Zusammenhänge bei Morbus Fabry, einer angeborenen lysosomalen Speichererkrankung mit Multisystembeteiligung.

Das Team um Herrn Prof. Dr. med. P. Kümpers untersucht in der Notaufnahme die Zusammenhänge zwischen Sepsis, Nierenversagen, Endothelzellschädigung  und Glykokalyxdysfunktion.

Die Arbeitsgruppe von Herrn Univ.-Prof. Dr. med. M. Brand und Frau PD Dr. rer. nat. G. Di Marco erforscht die Folgen einer chronischen Nierenerkrankung auf Entzündungsmediatoren und Immunzellen.

Herr PD Dr. med. A. Lukasz und sein Team untersuchen die Endothelzellfunktion und insbesondere die endotheliale Glykokalyxfunktion bei chronischer Nierenerkrankung.

Im Transplantationsbereich erforscht Frau Prof. Dr. med. B. Suwelack die physischen und psychischen Veränderungen vor und nach einer Lebendnierentransplantation.

Herr Prof. Dr. med. S. Reuter untersucht zusammen mit Frau Dr. med. K. Schütte-Nütgen die biologischen Folgen einer Ischämie der Niere. Die Arbeitsgruppe untersucht zudem die Möglichkeit einer lokalen renalen Immunsuppression. In unterschiedlichen Studien werden die klinischen Verläufe nach Nierentransplantation analysiert.

Herr PD Dr. med. K. Buscher erforscht in einem biologischen Systemansatz die Funktion von Entzündungszellen nach akutem Nierenversagen und nach Nierentransplantation.

In der Molekularen Nephrologie werden von Herrn  Prof. Dr. rer. nat. T. Weide, Frau  Dr. med. D. Braun, Frau Dr. med. B. George und Herrn Univ.-Prof. Dr. med. H. Pavenstädt die Funktionen von zentralen Proteinen der Podozyten, die in der Niere einen Filter für Proteine bilden, untersucht.

Herr Prof. rer. nat. G. Ciarimboli untersucht die Funktion organischer Kationen-Transporter in proximalen Tubuli.

Herr Dr. med. D. Wennmann, Frau Dr. rer. nat. B. Vollenbröker und Herr PD Dr. rer. nat. J. Kremerskothen untersuchen die zelluläre Funktion der WWC-Proteinfamilie und des Hippo-Signalwegs.

In der Medizinischen Zellbiologie erforscht die Gruppe von Herrn Univ.-Prof. Dr. med. vet. Dr. rer. nat. M. Krahn die Mechanismen der apikal-basalen Polarität in Podozyten und polyzystischen Nierenerkrankungen sowie in Tumoren und metastasierenden Zellen.

 
 
 
 

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